UKE Talk | Die Rolle von Stiftungen im Gesundheitswesen

Shownotes

Im aktuellen UKE Talk spricht der Ärztliche Direktor des UKE, Prof. Dr. Christian Gerloff, mit Dorit Otto, Vorstandsvorsitzende der Dorit und Alexander Otto Stiftung, über die gesellschaftliche Bedeutung von Stiftungen – insbesondere für Gesundheit, Bildung und Kultur. Beide betonen die zunehmende Wichtigkeit von Kooperationen zwischen öffentlichen Einrichtungen und privaten Förderern – gerade auch vor dem Hintergrund finanzieller Herausforderungen im Gesundheitswesen.

Ein zentrales Thema des Gesprächs ist das neue Universitäre Herz- und Gefäßzentrum des UKE. Die Stiftung finanzierte die Ausstattung mit mehr als 1000 Kunstwerken, um eine angenehme Atmosphäre für Patient:innen sowie Mitarbeitende zu schaffen und die Heilung und das Wohlbefinden positiv zu beeinflussen.

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00:00:00: UKI Talk, der Podcast zu Zukunftsthemen aus dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

00:00:06: und der Stadt Hamburg.

00:00:08: Heute geht es um die Bedeutung von Stiftungen

00:00:10: für unsere Gesellschaft durch den Podcast für Prof.

00:00:13: Dr.

00:00:14: Christian Gerloff, Vorstandsvorsitzender

00:00:16: und ärztlicher Direktor des UKI.

00:00:18: Stiftung sind ein enorm wichtiges Element in unserer demokratischen Gesellschaft.

00:00:25: Zu Gast im Studio ist Dorit Otto, Vorstandsvorsitzer

00:00:28: der Dorit und Alexander Otto Stiftungs.

00:00:31: Wir werden Projekte unterstützen, wo wir denken dass viele Menschen von Profitieren auf ganz vielen Ebenen das jeder guten Zugang hat zu Gesundheitssystem.

00:00:41: Herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe unseres UKE Talks!

00:00:45: Heute geht es wieder um die Zukunft des UKE und um die zukunft der Stadt Und ich habe die Ehre heute die Vorstandsvorsitzende der Dorrit-und Alexander Otto Stiftung Dorrit Otto bei uns zu begrüßen Und über das Thema Bedeutung von Stiftungen für Gesellschaft und Gesundheitswesen zu sprechen.

00:01:04: Ganz herzlich willkommen, Frau Otto!

00:01:06: Ich danke sehr für die Einladung.

00:01:07: ich habe mich sehr gefreut.

00:01:09: Natürlich haben wir sie auch eingeladen weil Sie sich so sensationell für unser neues Herz- und Gefäßzentrum eingesetzt haben.

00:01:18: darauf kommen wir gleich noch zu sprechen.

00:01:21: Die Stiftung sind ein enorm wichtiges Element in unserer demokratischen Gesellschaft und Hamburg ist bekannt als eine Stadt mit mehr als fifteenhundert Stiftungen, wahrscheinlich die Stiftung statt Deutschlands.

00:01:36: Das UKI hat übrigens auch ne Stifting weil wir natürlich auch denken dass wir langfristig gut beraten sind möglichst unabhängig zu sein wenn es mal darum geht schnell Forschungsgelder für interessante Projekte einzusetzen.

00:01:47: Und der Beitrag für Gemeinwohl Immer da, wo öffentliche Mittel nicht reichen ist enorm wichtig für uns und ihre Stiftung hat ihr Engagement in den Schwerpunkten Gesundheit, Bildung und Kultur insbesondere.

00:02:07: Und mich würde natürlich interessieren warum liegen ihnen diese Schwerpunkte so besonders am Herzen?

00:02:14: Ja, das ist genau richtig.

00:02:15: Ich glaube dass diese drei Themenkomplexe wobei Bildung zum Großbereich Soziales gehört gerade im Moment die Gesellschaft besonders bewegen.

00:02:25: Da ist eine Menge Förderbegedarf, in diesem Rahmen bekommen wir am meisten Nachfragen und wir fördern besonders gerne alle nachhaltigen Projekte, die das gesellschaftliche Miteinander wieder aufeinander zugehen fördern sowie alles was integrativ verrückt also soziale kulturelle Teile haben.

00:02:43: Das ist das allerwichtigste was uns im Kopf ist und da freuen wir uns wenn wir uns mit unserer Stiftung ein bisschen an der Gesellschaft gut tun können und wenn wir ein bisschen beitragen können das ein bisschen besser hat.

00:02:55: Sie haben auf ihrer Stiftungseite ein schönes Zitat von Theodor Roosevelt, du was du kannst mit dem was du hast dort wo du bist die sehr schönen und ich habe gesehen sie sind zwei tausend elf gegründet und haben schon rund forty millionen euro Fördervolumen da rein investiert und das Spektrum gerade auch im Bereich Gesundheit ist ja breit.

00:03:20: also sie unterstützen Children for Tomorrow, was ja auch mit Steffi Graf sehen verbunden ist und hier auf dem Campus ist.

00:03:27: Wir haben Herzretterkurse für Hamburg-Schulen, medizinische Geräte für die Kindermedizin im Wilhelm-Stift, Hightech-Kamerasysteme für die Herzschirurgie am UKE, mit dem Malteser-Hilfsdienst, Hilfe für kranke Universicherung.

00:03:41: sind lauter tolle wichtige Projekte in unserer demokratischen Insel hier.

00:03:48: Was ist die Triebfeder gerade so tief auch in so viele Details und so Einzelprojekte zu gehen, wie jetzt die, die ich gerade genannt habe?

00:03:57: Das liegt ein bisschen glaube ich in meiner Biografie begraben.

00:04:01: Denn ich hatte mich nach dem Studium gleichermaßen für Medizin- und Geisteswissenschaften interessiert habe mich dann an verschiedenen Unis für beide Studiengänge beworben, habe schneller einen in den Geisteswissenschaften bekommen und einmal angefangen.

00:04:13: Da hat mir das auch so gut gefallen dass ich dort beendet habe sozusagen.

00:04:18: aber die Liebe oder das Interesse am medizinischen Ding ist von Anfang an geblieben auch bei den Stiftungsprojekten und wir haben die Stiftung tatsächlich gegründet für ein medizinisches Projekt.

00:04:28: Wir haben eine Ambulanz für traditionell chinesische Medizin am Mohmerzentrum des Jerusalem-Krankenhauses.

00:04:34: Dafür ist die Stiftung gegründet worden, da haben wir jetzt in vierzigtausend Behandlungen, drei tausend achthundert Patientinnen behandelt mit Akupunktur unter der Chemotherapie und das ist auch das Projekt was bis heute am längsten läuft.

00:04:46: Das ist interessant!

00:04:48: Und was ist Ihr genereller Eindruck?

00:04:51: Es ist ja für Stiftungen glaube ich immer schwierig zu sagen... Wir sind Lückenbüßer für irgendwas, wo der Staat eigentlich aufkommen müsste.

00:04:58: Wir haben klare Finanzierungsregeln im Gesundheitssystem natürlich auch im Bildungssystem.

00:05:03: aber was macht sie besonders happy?

00:05:05: wenn Sie sehen hier können wir helfen das ist ja immer irgendwie auch schon lücken da.

00:05:10: aber welche lücken sind sozusagen welche die man gerne füllt als Stiftung?

00:05:15: Also wir arbeiten vornehmlich als Förderstiftung so siebzig Prozent und die restlichen dreißig Prozent haben wir eigene Projekte auch große Projekten.

00:05:24: Aber wir sehen, dass wahnsinnig viel Engagement an den richtigen Stellen hier in Hamburg ist.

00:05:29: Das heißt wie ihr findet man muss das Rad nicht immer neu erfinden.

00:05:32: wenn es die Eiche gibt die seit Jahren wahnsinnigt toll funktioniert und einen ganz tollen Job macht und vielen Menschen hilft dann aber in finanzielle Schieflage gerät Dann helfen wir doch lieber der Eiche und der Tafel weil genau die geraten sonst in finanzielle Schieflager, als dass immer wieder was Neues aufploppt.

00:05:50: Und das ist ein Großteil unserer Förderung, dass wir ganz genau anschauen – ich glaube es ist auch der Unterschied von uns zu vielen anderen Stiftungen!

00:05:57: Ich bin da sehr intrinsisch dabei und schaue mir jedes noch so kleine Projekt an.

00:06:08: Sozusagen, jeder hat meine Handynummer und ich glaube das macht uns aus.

00:06:12: Und so wählen wir die Kooperationspartner aus und so funktioniert das sehr gut.

00:06:17: Und der Förderschwerfung ist Hamburg?

00:06:19: Genau, wir sind ja inhaltlich sehr breit aufgestellt.

00:06:22: Wir haben auch noch Umwelt- und Artenschutz.

00:06:24: Das ist das Einzige, wo wir nicht in Hamburg aktiv sind, weil da jeder gepflanzte Baum ... In Hamburg ist ein guter Baum.

00:06:30: Aber da wollen wir mehr ans Makro-Klima.

00:06:32: D.h.,

00:06:32: wir arbeiten da insbesondere an großen Projekten im Amazonas oder Kongo-Becken mit dem WWF zusammen.

00:06:40: Da wir inhaltlos so breitaufgestellt sind, müssen wir uns geografisch etwas reduzieren.

00:06:45: Hamburg ist nur ein Spiegel der Gesellschaft im restlichen Deutschland.

00:06:49: dass wir da die Hauptfelder belegt haben.

00:06:51: Jetzt können Sie sagen, viel Sport aber mein Mann hat ja noch eine eigene Sportstiftung.

00:06:54: so das wir da versucht haben die großen gesellschaftlichen Felder auch abzudecken

00:06:59: und Dass sie sich dann auch persönlich so stark selbst drum kümmern und involviert sind bringt uns dann gleich zum nächsten Thema wo ich das selbst erleben durfte Und da würde ich auch nochmal gerne ein Zitat voran stellen mal in dem Fall auf Englisch weil es Florence Nightingale zugeschrieben wird in ihren Notes of Nursing Variety of form and brillancy of color in the objects presented to patients are actual means of recovery.

00:07:26: Also Healing Arts als Stichwort Kunst, als Teil des Gesundwerdens und der Heilung.

00:07:33: Und da ist es so dass sie unser neues Herz- und Gefäßzentrum mit über deutlich über tausend Bildern ausgestattet haben Insofern healing arts höchstpersönlich um die Auswahl gekümmert.

00:07:50: Und deshalb die Frage, was hat sie denn dazu bewegt sich gerade jetzt für das UKE und das neue Herz- und Gefäßzentrum so dermaßen zu engagieren?

00:07:58: Was verbindet Sie persönlich mit dem UKE, mit dem Herzzentrum?

00:08:02: Also ein Universitätsklinikum ist ja immer schon das medizinische Herzstück einer jeden Stadt und misst sich mit anderen Unikliniken.

00:08:11: Die Wissenschaft ganz groß geschrieben.

00:08:12: Hier wird unser medizinischer Nachwuchs ausgebildet, also wohl den der sich dann für die Klinik in der eigenen Stadt engagiert und so sind wir da natürlich auch sehr intrinsisch dabei.

00:08:22: Wir kannten auch frühere ärztliche Direktoren, da gibt es auch also freundschaftliche Verbindungen Und ich bin im Förderverein Universitätsherzzentrum im Kuratorium gebeten worden.

00:08:35: So bin ich jetzt seit sechzehn Jahren auch schon dort im Förderverein, habe dort viele Projekte mit den ganzen anderen Kuratoriumsmitgliedern und Vorständen begleitet, hab in der Zeit auch mit meiner eigenen Stiftung, wie Sie ja schon vorgelesen haben ein paar Projekten unterstützen dürfen.

00:08:49: Und so ist das echt eine gewachsene Verbindung!

00:08:52: Ich kenne jetzt auch viele Klinikprofessoren aus dem UHZ.

00:08:56: das ist wirklich eine ganz tolle Verbindung und ja, also da bin ich auch mit Leidenschaft dabei.

00:09:02: Das muss man sagen!

00:09:03: Es müsste Jahrhunderttausende von Stundenarbeit gewesen sein, mal ganz abgesehen von dem vielen Geld.

00:09:08: aber wie Sie das hingekriegt haben?

00:09:11: Das hat ja auch ein System die künstlerische Gestaltung des gesamten Gebäudes – Ich weiß Hermann Reichensporn hatte mir das nochmal gesagt.

00:09:20: Das war so ein bisschen mitinspiriert aus den Beobachtungen eines anderen Neubaus, die wir in Betrieb genommen haben und der dann irgendwie so leer war.

00:09:27: Und wenn man an die Patientinnen und Patienten denkt ist es halt nicht schön.

00:09:30: Und das haben wir jetzt bei der Öffnung des Herzzentrums gesehen.

00:09:33: Es ist jetzt wirklich gigantisch, wunderschön mit den Bildern.

00:09:37: Warum war Ihnen gerade der Aspekt der Bilder so wichtig?

00:09:40: Man hätte ja auch sagen können, wir kaufen noch Geräte oder irgendwie eine tolle Möbel aber warum grade Bilder?

00:09:46: Also, das war tatsächlich auch die Idee von Hermann Reichenspur.

00:09:50: Er hat uns als der Nobel begonnen und gefragt, ob wir uns engagieren wollen.

00:09:53: Wir haben gleich gesagt ja aber wir dachten erst mal an die technologische Ausstattung eines OPs.

00:09:59: Er dachte aber genau aus dem Grunde anderen Klinik an Bilder.

00:10:04: Da ist er bei mir tatsächlich auf eine Türe eingerannt.

00:10:06: Aus dem zuerst benannten Grund, ich meine Medizin und Kunst, das passt ja perfekt auf mich.

00:10:12: Zweitens habe ich eh schon immer mit sehr großer Freude gesehen, dass das UK eher auch ne große Affinität zu Kunst hat.

00:10:18: Ich mein jetzt dieser Skulpturngarten vor dem Erika Haus der hat genau das was Laurence Nightingale jetzt.

00:10:23: den Spruch kannte ich noch nicht aber das wäre genau die Idee dort nochmal für Ärzte, für Mitarbeitende dort Ruhe zu finden Kraft zu schöpfen für die anstrengende Arbeit.

00:10:33: dann haben sie ja auch dieses UKE-Art von Mitarbeitenden, die da ihre eigenen Werke vorstellen.

00:10:38: Also ich finde das Konzept ganz toll findet man auch nicht überall an den Kliniken und ich find es ist eine folgerichtige Entscheidung dann dort wenn ein Neubau kommt auch Kunst zu wählen um dort die Flure wohntlicher zu gestalten.

00:10:53: Mögen Sie unsere Zuschauerinnen, Zuschauer, Zuhörerinnen und Zuhören mal bisschen einweilen in die Art und Weise, wie sie die Motive ausgewählt haben.

00:11:04: Gerne!

00:11:05: Also zur Orientierung hatte Herrmann Reichenspurner sich gewünscht dass wir ein bisschen klastern und wir haben zuerst einen riesigen Pool an Bildern ausgesucht.

00:11:18: Die waren abhängig von, wie schwierig sind die Lizenzen zu bekommen.

00:11:22: Wie hoch sind die Auflösungen?

00:11:23: Weil ich wollte ja... Also wenn ich will dann auch nur das Beste haben sozusagen!

00:11:28: Wie treuer war so eine Lizenz und wie oft hängen sie noch in Hamburg?

00:11:32: Ich wollte nicht Bilder, die sonst überall in anderen Kliniken oder Räumlichkeiten auch hängen.

00:11:36: Es entstand dann eine Mischgemengelage.

00:11:39: Wir haben in unserer Stiftung riesige Magnetwände, da haben wir alle Bilder aufgehängt und haben geguckt was am besten gefiel und haben geklastert in Hamburg als Daelbe.

00:11:49: Hamburg Architektur, Hamburg Parks & Grünlandschaften und ein Hamburg Kultur und Sport.

00:11:55: Und die ersten beiden Etagen, also Erdgeschoss und erstes Geschoss sind ja keine rein Patienten-Etagen.

00:12:03: Da ist ja OP Intensivstationen, da sind die ganzen Funktionsräume und CT

00:12:08: usw.,

00:12:09: da haben wir so eine Art Best of weil viele Patienten halt nicht liegen sondern reingehen untersucht werden wieder rausgehen und das Clustern fängt dann ab Etage Nummer zwei an sodass es auch der Orientierung insbesondere älterer Patienten gut dienen mag.

00:12:23: Es ist ein echtes Highlight, wie wir bei der Öffnung gesehen haben.

00:12:26: Ich glaube da werden Ihnen noch ganz viele Menschen dankbar sein ob jetzt aktive die bei uns arbeiten oder eben Patienten nach dieser enormen Tat.

00:12:39: was ist denn das nächste Ziel?

00:12:40: wenn Sie auf Ihre kommenden Jahre blicken?

00:12:44: Was steht denn als nächstes für Ihre Stiftung an?

00:12:46: wollen sie uns da schon mal ein bisschen einen Vorgeschmack geben?

00:12:48: haben sich schon so ein großes Projekt wo sie gerade wie die nächsten tausend Stunden investieren.

00:12:53: Ja,

00:12:54: also bevor ich nach vorne blicke würde ich gerne noch mal zurückblicken weil die letzten Jahre waren ja sehr disruptiv für die Gesellschaft muss man sagen Die Pandemie, die vielen Kriege, die Umweltproblematiken.

00:13:03: Also ich sehe es gerade an der Jugend und da war sehr schnell sehr unbürokratische Hilfe geboten.

00:13:11: Und mein Wunsch, ehrlich gesagt nicht nur für die Stiftung sondern für die Zeit und für die Gesellschaft ist das ein bisschen Ruhe eingehört dass wir friedlicheren Zeiten entgegen sehen.

00:13:18: Das wäre schon sehr hilfreich glaube ich für alle.

00:13:22: Sonst werden wir weitermachen wie bisher vorangeschritten sind.

00:13:25: Wir werden Projekte unterstützen wo wir denken dass viele Menschen von Profitieren auf ganz vielen Ebenen Dass jeder guten Zugang hat zu Gesundheitssystemen die besten Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie mitnehmen.

00:13:37: Wir werden versuchen, möglichst inklusiv und integrativ zu arbeiten und selber Projekte vorantreiben und auch andere unterstützen.

00:13:47: also wie bisher Und ich glaube das ist etwas was Sie auch angesprochen haben.

00:13:51: Ich glaube es wird in Zukunft sehr viel private public Kooperationen geben.

00:13:55: Das ist ja im Grunde das was wir jetzt hier auch an der Klinik gemacht haben.

00:13:58: Die Stadt bezahlt die klinik und wir als privater Förderer Nehmen die Bilder in die Hand und versuchen, die Klinik auszustatten.

00:14:05: Weil wenn man sieht wie die Wirtschaftslage des Staates ist und ich höre wie die Haushalte auch in den nächsten Jahren funktionieren dann wird das Maß des Geldes was auf dem Markt ist nicht mehr und was mir immer gespiegelt wird.

00:14:21: Das Geld wird weniger was zur Verfügung steht aber es gibt viel mehr Menschen Es nachfragen.

00:14:26: Also es gibt viel mehr Gaps und Glöcher, die finanziert werden müssen und so kann es dann nur funktionieren dass sich auch Menschen dies können mehr engagieren weit mehr engagierend und dort aushelfen soweit sie es können.

00:14:39: dem kann ich nur zustimmen.

00:14:41: und das schöne daran wenn das Stiftungen tun wie ihre ist natürlich dass das nicht an irgendwelche Bedingungen primär geknüpft ist.

00:14:49: man kann sich natürlich auch Partnerschaften vorstellen wo man sagt, bestimmter Anbieter von medizinischen Geräten fängt an eine Klinik zu unterstützen.

00:14:58: Dann heißt es aber auch, dass man sich dann in eine bestimmte Partnerschaft begibt und diese Geräte für die nächsten zehn Jahre benutzt oder zwanzig Jahre.

00:15:06: Und wenn dann eine alternative Firma irgendwie was Besseres produziert ist man schon wieder gebunden und abhängig.

00:15:13: Das ist das Schöne, wenn das von Non-Profit Organizations oder Stiftungen kommt dass man diese für die Universitätsmedizin so wichtige akademische oder operative Freiheit behält.

00:15:25: Denn sie haben völlig recht, die nächsten Jahre werden ökonomisch gerade für die universitäts Medizin extrem herausfordernd.

00:15:33: also es wird im Moment schon gerechnet das deutschlandweiten kumulatives Defizit in einer Höhe von einer guten Milliarde da ist über alle Unikliniken Und das soll ansteigen durch die geplanten Reformen auf ein, sechs, eins Komma sieben Milliarden kumulativ.

00:15:48: Bei siebenunddreißig Standorten etwa da hat man einfach schon einen Gefühl dafür dass die normale Finanzierung wenn man es auf dem hohen Qualitätsniveau halten will nicht mehr funktioniert.

00:16:01: also braucht man neue Konzepte neu Ideen wie man zusammenarbeitet und das sind wir ihnen extrem dankbar denn am Ende als Patientinnen oder Patienten zählt so was halt genauso viel wie ein moderner Scanner oder eine nette Betreuung durch das medizinische Personal.

00:16:18: Und dann habe ich noch etwas Schönes, was sich anschauen kann und Gedanken vielleicht mal woanders sein während der Heilungsprozess vorangeht.

00:16:26: Deshalb nochmal ganz herzlichen Dank!

00:16:28: Das ist auch etwas, was ich gerne nachtragen würde.

00:16:31: Also noch mal explizit ergänzen wollte also diese Bilder.

00:16:35: Ja?

00:16:35: Also jeder Patient der da reingeht, der kommt ja idealerweise genesen wieder heraus.

00:16:40: D.h.,

00:16:40: die Liegezeiten sind kürzer oder länger wie immer.

00:16:42: Uns weiß aber ganz wichtig dass diese Bilder auch und gerade für alle Mitarbeitenden in dieser Klinik sind.

00:16:49: Für Ärzte, das ganze Pflegepersonal, Menschen, die Lebensmittel vorhalten, ein und aus.

00:16:59: Und mir ist da schon so viel positives Feedback gespielt worden, das macht mich auch wirklich richtig glücklich!

00:17:05: Es gibt ja jetzt.

00:17:05: dieses Neues war ganz interessant.

00:17:07: als ich eingestiegen bin auf der Suche nach diesen Bildern habe ich mich sehr micromanagementmäßig in diesem Thema Farbharmonien und was es gut für Menschen in den Kliniken sowohl für Mitarbeitende eingelesen hat.

00:17:19: Es gibt hier viele neue Forschungsprojekte.

00:17:22: Gebiet Healing Environment.

00:17:25: Insbesondere eine Studie, die hat sich explizit damit auseinandergesetzt wie eben Kunst an der Wand sich auf Besucher, auf Patienten und auf die Mitarbeitenden auswirkt.

00:17:36: Und da gab es so positive Effekte.

00:17:38: das war ganz erfreulich und erstaunlich also von Abbau von Stress und Angst mehr dem Gefühl man sei nicht in der Klinik von bis zu Kommunikationsantrieb weil jemand anders vor dem gleichen Bild steht.

00:17:51: Es waren ganz viele positive Effekte, auch einen Wohlfühlcharakter unter den Mitarbeitenden und ein mehr Zugehörigkeitsgefühl.

00:17:59: Einen Lieber in die Klinik kommen als zuvor.

00:18:00: also es gab wirklich erstaunlich viele nachgewiesene positive Effekt und nachdem habe ich mich eben auch versucht zu bewegen in der Auswahl der Bilder.

00:18:09: Das ist toll denn davon bin ich auch zutiefst überzeugt.

00:18:12: wir erwarten von unseren Mitarbeitern jeden Tag Höchstleistungen.

00:18:15: Wir machen Medizin in extremen Bereichen Und die Stresslevel sind hoch Die Anforderungen sind hoch Und wenn man dann salopp gesagt gut drauf ist und glücklich ist, weil man ein gutes Umfeld hat.

00:18:26: Gutes Arbeitsumfeld und tolle Kolleginnen und Kollegen.

00:18:29: Dann kommt auch mehr bei raus.

00:18:32: Es ist einfach eine bessere Medizin die man am Ende leisten kann.

00:18:35: Da haben sie zu beigetragen.

00:18:38: Ich hoffe Sie bleiben uns erhalten!

00:18:40: Sehr gerne.

00:18:40: ich bin ja immer noch im Förderverein.

00:18:43: Wir werden auch bleiben.

00:18:45: Deshalb nicht nur wegen des Förder Vereins Sondern auch weil ich das jeden Gast frage, der zu uns in den UK-Tour kommt.

00:18:53: Wenn Sie – jetzt kennt sie es schon ganz gut – aber wenn Sie mal einen Tag am UKE arbeiten dürften haben Sie eine Vorstellung wo Sie das gerne machen würden?

00:19:02: Wo würden Sie gerne mal ganz tief eintauchen?

00:19:05: Ja dann bin ich total entschieden und zwar würde ich gern zu den Neurowissenschaften gehen.

00:19:09: Das finde ich ein extrem spannendes Feld, also der Kopf und das Gehirn bietet so viel Potenzial was noch gar nicht ausgestopft ist.

00:19:19: Liestmann ist erforscht.

00:19:20: Es tut sich grad wahnsinnig viel auf dem Gebiet degenerative Erkrankungen, Therapiediagnostik.

00:19:26: Ich find's auch sehr spannend dass das mit so vielen anderen Fakultäten zusammenarbeitet Auch Mathematik Informatik.

00:19:32: Also das würde mich persönlich richtig reizen und da würd ich gerne mal jemanden über die Schulter gucken.

00:19:37: Einen Tag in den Neurowissenschaften Das kann man sicherlich organisieren.

00:19:40: Ganz herzlichen Dank Frau Topf.

00:19:42: Dass Sie heute da waren

00:19:43: Sehr sehr gerne.

00:19:44: Ich freu

00:19:44: mich dass ich kommen durfte

00:19:46: Und ich danke Ihnen fürs Zuschauen Fürs Zuhören.

00:19:49: Alles Gute und bis zum nächsten Mal.

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